Pilotprojekt "TOP AusbildungsBetrieb" erfolgreich

Pilotprojekt „TOP AusbildungsBetrieb“ erfolgreich gestartet:
Motivationsworkshop mit Jacques Tilly begeistert Auszubildende.

Das im Februar vorgestellte landesweite Pilotprojekt der Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf zur Einführung des Gütesiegels „TOP AusbildungsBetrieb“ ist erfolgreich gestartet: Mit dem Ziel, Motivation und Teamarbeit der Auszubildenden unter den 16 teilnehmenden Innungsbetrieben zu fördern, veranstaltete das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) einen zweitätigen Workshop in der Wagenbauhalle des Comitee Düsseldorfer Carneval. Unter der Leitung des prominenten Wagenbaukünstlers Jacques Tilly lernten 14 Auszubildende die Geheimnisse des Wagen- und Figurenbaus kennen. Als Gestaltungsobjekt wählte Tilly das Logo des künftigen Gütesiegels „TOP AusbildungsBetrieb“: die Kulisse des Düsseldorfer Medienhafens mit Gehry-Bauten, Fernsehturm und Kniebrücke sowie einigen Flossy-Skulpturen. Nach einer Führung durch die Wagenbauhalle und einem Einführungsvortrag über die von ihm entwickelte Leichtbauweise der Figuren vermittelte Jacques Tilly zusammen mit seiner Mitarbeiterin Laura Thorenz den jungen Leuten die Grundhandgriffe des Drahtens und des Kaschierens mit Papier und Knochenleim. Anschließend durften sie die aus Zeitgründen bereits vorgefertigten Objekte eigenhändig kaschieren und am folgenden Tag mit Pinsel und Sprühpistole farblich gestalten. Parallel dazu hatten die Workshop-Teilnehmer - unter ihnen auch BTZ-Leiter Hans Voß und der stellvertretende Innungs-Obermeister Marc Kleinau - die Gelegenheit, ein 3D-Objekt ihrer Wahl zu kreieren, so zum Beispiel ein Herz, eine überdimensionale Flasche und eine Miniatur des Fernsehturms.

Am Ende des Workshops erhielten die Ausbildenden nicht nur eine Urkunde, sondern vor allem viel Lob. Jacques Tilly zeigte sich beeindruckt von der Begeisterung und vom handwerklichen Geschick der jungen Leute: „Das sind richtige Profis. Um den Nachwuchs der Karnevalswagenbauer muss sich Düsseldorf keine Sorgen machen.“